Menschen. Geschichten. Muay Thai.

Hinter jedem Gym, jedem Kampf und jeder Veranstaltung stehen Menschen, Erfahrungen und Geschichten, die im Alltag oft nur am Rand sichtbar werden.

Im MT-LVH Magazin geben wir ihnen mehr Raum: für persönliche Wege, besondere Begegnungen, Einblicke hinter die Kulissen und die Menschen, die Muay Thai in Hessen mitgestalten.

 

HEADCOACH PORTRAIT

Thai-Bombs-Viernheim e.V.

Karls-Marx-Straße 24 
68519 Viernheim
 

HEADCOACH PORTRAIT | SIMON HEEGER

Simon Heeger – Die eigenen Wurzeln weitertragen

Manche Namen erzählen bereits einen Teil der Geschichte. Bei den Thai Bombs Viernheim ist das ganz bewusst so.

Denn lange bevor Simon Heeger selbst ein Gym mitaufbaute, Trainer wurde und Verantwortung in einem eigenen Verein übernahm, war er selbst Schüler. Sein Weg führte ihn durch verschiedene Stationen des Muay Thai – als Athlet, Kampfrichter und schließlich als einer der Menschen hinter den Thai Bombs Viernheim.

Die ersten Jahre im Muay Thai

Simons Weg begann im Jahr 2000 in Weinheim. 2003 wechselte er zu den Thai Bombs Mannheim und trainierte dort unter Headcoach Michael Damböer.

In dieser Zeit begleiteten ihn mit Priest Tyron West und James Phillips zwei international erfolgreiche Kämpfer als Trainingspartner und Vorbilder. Simon erlebte damit schon früh ein Umfeld, in dem Muay Thai nicht nur trainiert, sondern auch auf hohem sportlichem Niveau gelebt wurde.

Schon bald sammelte er selbst Erfahrungen im Wettkampf. Zwischen 2004 und 2007 trat Simon bei verschiedenen IFMA-Amateurwettkämpfen im deutschsprachigen Raum an.

Diese Jahre bildeten jedoch nur eine Perspektive auf den Sport, die er kennenlernen sollte.

Vom Kämpfer auf die andere Seite des Rings

Bereits ab 2006 begann Simon, auch als Kampfrichter tätig zu werden. Bei verschiedenen Veranstaltungen in Deutschland war er sowohl im Amateurbereich nach IFMA-Regelwerk als auch bei professionellen Muay-Thai- und K1-Kämpfen im Umfeld von MTBD und IKBF im Einsatz.

Damit lernte er den Wettkampfsport aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennen.

Als Athlet weiß er, was es bedeutet, selbst im Ring zu stehen. Als Trainer begleitet er andere auf diesem Weg. Und als Kampfrichter trägt er Verantwortung dafür, einen Kampf aus einer vollkommen anderen Perspektive zu beurteilen.

Diese unterschiedlichen Erfahrungen bilden heute einen breiten Erfahrungsschatz, den Simon in seine Arbeit einbringen kann.

Aus den eigenen Wurzeln entsteht etwas Neues

2016 begann schließlich ein neues Kapitel.

Gemeinsam mit seinen Mitstreitern gründete Simon die Thai Bombs Viernheim e.V. Im selben Jahr entstand mit dem Mangkon Gym auch die Trainingsstätte des Vereins, betrieben durch die Sportschule Heeger-Clausen GbR.

Der Name „Thai Bombs“ ist dabei kein Zufall.

Mit ihm wollten die Gründer bewusst die Verbindung zu ihrer sportlichen Herkunft ausdrücken und die Tradition weiterführen, aus der sie selbst hervorgegangen waren.

Aus einem ehemaligen Schüler der Thai Bombs Mannheim wurde damit einer der Menschen, die Jahre später den Namen an einem neuen Ort weitertrugen – nicht als Kopie der eigenen Vergangenheit, sondern als Grundlage für etwas Eigenes.

Heute ist Simon Mitgründer und 2. Vorsitzender der Thai Bombs Viernheim und gemeinsam mit Timm Clausen Inhaber der Sportschule Heeger-Clausen.

Erfahrung, die weitergegeben wird

Auch als Trainer hat Simon seinen Weg über viele Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Bereits seit 2005 besitzt er die MTBD Trainer C-Lizenz, 2021 folgte die Trainer B-Lizenz. Darüber hinaus trägt er den 12. Khan.

Entscheidender als einzelne Grade und Lizenzen ist jedoch, was aus dieser Erfahrung entsteht.

Mehr als zwei Jahrzehnte nach seinen eigenen Anfängen steht Simon heute selbst auf der anderen Seite: Er begleitet Sportler, vermittelt Wissen und trägt gemeinsam mit seinem Team Verantwortung dafür, dass Muay Thai auch an die nächste Generation weitergegeben wird.

Dabei bleibt die Verbindung zu den eigenen Anfängen sichtbar.

Lieber hinter den Kulissen als im Rampenlicht

Wer Simon kennt, weiß allerdings auch: Sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, gehört nicht unbedingt zu den Dingen, die er besonders sucht.

Er gehört eher zu den Menschen, die ihre Arbeit für sich sprechen lassen und sich lieber im Hintergrund halten, als das Rampenlicht für sich zu beanspruchen.

Gerade deshalb möchten wir an dieser Stelle etwas tun, das bei einem Headcoach-Portrait eigentlich selbstverständlich erscheinen könnte: Danke sagen.

Danke dafür, dass Simon für diese Reihe ein Stück aus dem Hintergrund herausgetreten ist und uns so ausführlich Einblick in seinen persönlichen und sportlichen Weg gegeben hat.

Denn ohne die Bereitschaft unserer Headcoaches, ihre Geschichten zu erzählen, könnten wir auch die vielen unterschiedlichen Wege hinter dem Muay Thai in Hessen nicht sichtbar machen.

Verbunden mit dem Anfang – und trotzdem den eigenen Weg gegangen

Simons Geschichte lässt sich nicht auf einen einzelnen Titel, einen Kampf oder eine Funktion reduzieren.

Sie beginnt als Schüler und Wettkämpfer, führt über die Tätigkeit als Kampfrichter und Trainer und schließlich hin zur Mitgründung eines eigenen Vereins und einer eigenen Trainingsstätte.

Dabei zieht sich eine Verbindung durch all diese Stationen: das Bewusstsein für die eigene sportliche Herkunft.

Vielleicht ist genau das eine der schönsten Formen von Tradition im Muay Thai.

Nicht einfach zu bewahren, was einmal war, sondern das Wissen und die Erfahrungen der eigenen Lehrer und Wegbegleiter mitzunehmen, daraus etwas Eigenes entstehen zu lassen – und es schließlich selbst an die nächste Generation weiterzugeben.

HEADCOACH PORTRAIT

Kampfkunstschule Nidda

Schillerstraße 2
63667 Nidda
 

HEADCOACH PORTRAIT | HENRI GODOSAR

Henri Godosar – Wenn aus einem Schüler der nächste Meister wird

Manche Wege im Kampfsport beginnen mit einem ersten Training und führen irgendwann in eine ganz andere Richtung. Andere entwickeln sich über Jahrzehnte am selben Ort weiter – vom Schüler zum Trainer, vom Trainer zum Verantwortlichen und schließlich zu demjenigen, der selbst Wissen an die nächste Generation weitergibt.

Der Weg von Henri Godosar ist einer davon.

2002 begann er im Alter von 17 Jahren mit Wing Chun. Kurz darauf kam Muay Thai hinzu und wurde ebenfalls zu einem festen Bestandteil seines sportlichen Weges. Lange dauerte es nicht, bis Henri nicht mehr ausschließlich selbst trainierte: Bereits mit 18 Jahren unterstützte er als Co-Trainer das Kindertraining.

Aus den ersten Erfahrungen auf der anderen Seite der Matte wurde zunehmend Verantwortung. Im Laufe der Jahre übernahm Henri auch das Training der Erwachsenen und entwickelte sich vom Schüler immer weiter zum Lehrer.

Eine Schule, mit der er selbst gewachsen ist

Als 2007 die Kampfkunstschule Nidda von seinem damaligen Trainer und Chef eröffnet wurde, war Henri von Anfang an dabei. Er unterrichtete dort, entwickelte sich sportlich und als Trainer weiter und blieb der Schule über all die Jahre verbunden.

2015 folgte schließlich der nächste große Schritt: Henri übernahm die Leitung und Inhaberschaft der Kampfkunstschule Nidda.

Gerade in traditionellen Kampfkünsten ist eine solche Entwicklung keineswegs selbstverständlich. Schulen sind häufig eng mit der Persönlichkeit und dem Wissen ihres Gründers oder Meisters verbunden. Umso bemerkenswerter ist es, wenn ein langjähriger Schüler zunächst Raum bekommt, selbst zu unterrichten, zunehmend Verantwortung zu übernehmen und schließlich die Schule weiterzuführen.

Henris Geschichte ist deshalb auch eine Geschichte gelungener Weitergabe: Wissen und Verantwortung wurden an die nächste Generation übertragen, ohne dass dabei die Verbindung zur eigenen Geschichte verloren ging.

Heute ist es Henri selbst, der vor der Aufgabe steht, Erfahrung weiterzugeben und anderen die Möglichkeit zu geben, innerhalb der Kampfkunst zu wachsen.

Nicht auf eine Kampfkunst beschränkt

Dabei hat Henri seinen eigenen Blick nie auf nur einen Stil reduziert.

Neben seiner langjährigen Erfahrung im Wing Chun und Muay Thai nahm er selbst an verschiedenen Wettkämpfen teil und beschäftigte sich auch mit Brazilian Jiu-Jitsu. Heute verfügt er über den 6. Khan im Muay Thai, den IKBF-Schwarzgurt sowie die MTBD/IFMA C-Lizenz.

Diese unterschiedlichen Einflüsse stehen nicht im Widerspruch zueinander. Vielmehr erzählen sie von einem Kampfsportler, der über die Grenzen der eigenen Disziplin hinausblickt und bereit ist, sein Wissen immer wieder zu erweitern.

Und dennoch zieht sich Muay Thai seit seinen Anfängen wie ein roter Faden durch seinen Weg.

Verantwortung endet nicht an der Tür des Gyms

Ein besonders wichtiger Teil der Arbeit in Nidda richtet sich an Kinder.

Gemeinsam mit seinem Team entwickelte Henri ein eigenes Kindersicherheitskonzept, das seit mehreren Jahren auch außerhalb der Kampfkunstschule zum Einsatz kommt. In Seminaren an Schulen und Kindergärten geht es darum, Kindern mehr Sicherheit und Selbstvertrauen für ihren Alltag mitzugeben.

Damit verlässt Kampfkunst bewusst den klassischen Trainingsraum.

Nicht der Wettkampf steht dort im Vordergrund, sondern die Frage, was Kinder aus den Prinzipien und Erfahrungen der Kampfkunst für ihr eigenes Leben mitnehmen können: selbstbewusst auftreten, Grenzen wahrnehmen und setzen, Gefahrensituationen erkennen und wissen, wann und wie sie sich Hilfe holen können.

Es ist eine Form der Nachwuchsarbeit, die weit über das Vermitteln von Techniken hinausgeht.

Wissen weitergeben heißt auch, andere wachsen zu lassen

Vielleicht lässt sich Henris bisheriger Weg deshalb am besten mit dem Begriff Weitergabe beschreiben.

Er selbst begann als Jugendlicher auf der Matte. Schon früh bekam er die Möglichkeit, erste Verantwortung zu übernehmen. Später wurde daraus die Aufgabe, Erwachsene zu unterrichten – und schließlich eine ganze Kampfkunstschule weiterzuführen.

Heute gibt er nicht nur Techniken und sportliche Erfahrung weiter. Mit der Arbeit seines Teams schafft er Räume, in denen Kinder Selbstvertrauen entwickeln, Erwachsene Kampfkunst lernen und wiederum neue Trainer Verantwortung übernehmen können.

Damit schließt sich ein Kreis, ohne wirklich abgeschlossen zu sein.

Denn eine Kampfkunst lebt nicht allein davon, dass Wissen über viele Jahre bewahrt wird. Sie lebt davon, dass Menschen bereit sind, dieses Wissen weiterzugeben – und der nächsten Generation irgendwann genügend Vertrauen entgegenzubringen, ihren eigenen Weg damit zu gehen.

HEADCOACH PORTRAIT

BULLSGYM 2010

Erich-Kästner Straße 5
65232 Hahn
 

HEADCOACH PORTRAIT | ANDY WOERLE

34 Jahre Muay Thai. 34 Jahre MTBD.

Bei Andy Woerle gehören der Sport und der Verband praktisch von Anfang an zusammen. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Muay Thai eine Konstante in seinem Leben.

Und die Verbindung zu den Wurzeln des Sports ist bis heute geblieben: Seit 2007 reist Andy zweimal im Jahr nach Thailand, um dort selbst zu trainieren und sein Wissen weiterzuentwickeln. Heute ist er Träger des 12. Khan und besitzt die Trainer-B-Lizenz des MTBD.

2010 gründete er gemeinsam mit Oli Puff das Bulls Gym in Taunusstein. Was dort in den vergangenen 16 Jahren entstanden ist, lässt sich allerdings nicht allein an Trainingsplänen, Wettkämpfen oder Graduierungen ablesen.

Besonders viel erzählt die Geschichte seines Trainerteams:

Alle heutigen Trainer haben ihre eigene Laufbahn bei Andy im Bulls Gym begonnen. Sie sind geblieben, haben sich entwickelt und führen das Gym heute gemeinsam mit ihm.

Aus Schülern wurden Trainer.
Aus Trainingspartnern wurde ein Team.

Und genau dieses Miteinander fällt auch von außen auf. Wer dem Bulls Gym bei Wettkämpfen oder Veranstaltungen begegnet, merkt schnell, wie familiär der Umgang untereinander ist. Gleichzeitig gehören Respekt und Verantwortung für Andy nicht nur auf die Matte. Was im Training vermittelt wird, soll sich auch im Umgang miteinander und im Verhalten außerhalb des Gyms wiederfinden.

So verbindet seine Arbeit etwas, das im Muay Thai vielleicht wichtiger ist als jede einzelne Auszeichnung: selbst weiterzulernen und gleichzeitig die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass andere ihren eigenen Weg gehen können.

Nach 34 Jahren Muay Thai steht Andy deshalb nicht nur für Erfahrung und Beständigkeit.

Sondern auch für das, wovon unser Sport lebt:

Wissen bewahren. Wissen weiterentwickeln. Wissen weitergeben.

 

Veröffentlicht: 2026 von Anna Stark

Moo Do Sports

August Winter Straße 3
61381 Friedrichsdorf
 

HEADCOACH PORTRAIT | Franchino Zanfino

Als Gesicht von Moo Do Sports steht Franchino Zanfino seit vielen Jahren für Engagement, Erfahrung und einen respektvollen Umgang im Kampfsport. Besonders im Hapkido und Hwal Moo Do hat er zahlreiche Menschen auf ihrem sportlichen Weg begleitet.

Wer Franchino begegnet, merkt schnell, dass bei ihm nicht nur sportliche Erfahrung, sondern vor allem Menschlichkeit und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen. Mit seiner freundlichen und offenen Art wird er weit über das eigene Gym hinaus geschätzt.

Mit Moo Do Sports schuf Franchino über viele Jahre hinweg einen Ort, an dem traditionelle Kampfkunst, modernes Training und ein starkes Miteinander zusammenkommen. Das Angebot reicht von Hapkido und Muay Thai bis hin zu Kickboxen, MMA und Kindertraining — ein Umfeld, in dem unterschiedliche Kampfkünste, Generationen und Persönlichkeiten zusammenfinden.

Besonders eng verbunden ist Franchino mit dem koreanischen Hwal Moo Do und Großmeister Byeong-Tae Moon. Diese Verbindung spiegelt sich bis heute in seiner Art wider, traditionelle Werte mit Offenheit, Respekt und moderner Trainingsarbeit zu verbinden.

Auch heute unterstützt Franchino die Entwicklung des Sports und die Menschen dahinter mit großer Offenheit, Erfahrung und ehrlicher Leidenschaft für die Kampfkünste.

 

Veröffentlicht: 2026 von Anna Stark 

Kampfsport-
Kirchvers e.V.

Schulweg 2
35102 Lohra
 

HEADCOACH PORTRAIT | Roman Butz

Roman Butz bringt sich mit großem Einsatz für den Muay-Thai-Sport in Hessen ein - nicht nur im sportlichen Bereich, sondern besonders auch hinter den Kulissen. Ob Vereinsstruktur, Satzungsarbeit oder organisatorische Themen: Roman verfügt über enormen Durchblick und gehört zu den Menschen, die Verantwortung übernehmen, damit ein Verband langfristig funktionieren kann.

Als 2. Vorsitzender des Muay Thai Landesverband Hessen engagiert er sich seit Jahren intensiv für die Weiterentwicklung des Sports und die Gemeinschaft dahinter. Dabei stehen für ihn Verlässlichkeit, klare Strukturen und nachhaltige Aufbauarbeit im Mittelpunkt.

Mit fast drei Jahrzehnten Kampfsporterfahrung und über 20 Jahren Muay Thai verfügt Roman über enormes Fachwissen —-sowohl sportlich als auch organisatorisch. Als Träger des 12. Khan im Muay Thai verbindet er traditionelle Werte mit moderner Verbandsstruktur und zeitgemäßer Trainingsarbeit.

Auch als Headcoach von Kampfsport Kirchvers investiert Roman viel Energie in die Förderung von Kindern, Jugendlichen und jungen Talenten. Darüber hinaus setzt er sich aktiv für soziale Projekte ein - unter anderem durch gemeinsame Müllsammelaktionen und ein Inklusionstraining, das in dieser Form bislang einzigartig im Verband ist.

Was einst mit den ersten Trainingseinheiten in einer Garage begann, entwickelte sich über die Jahre zu einem vielfach ausgezeichneten Verein mit starker Nachwuchsarbeit und sozialem Engagement.

Besonders wichtig ist Roman dabei, dass Muay Thai Menschen zusammenbringt — unabhängig von Alter, Herkunft oder persönlichen Voraussetzungen.
 

Veröffentlicht: 2026 von Anna Stark

The Bodyshock

Ursulum 7
35396 Gießen
 

HEADCOACH PORTRAIT | René Stark

René Stark steht für Integrität, Einsatz und Beständigkeit. Seit vielen Jahren bringt er sich mit voller Überzeugung für sein Team, den Sport und die Gemeinschaft dahinter ein - mit ehrlicher Leidenschaft für Muay Thai.

Als 1. Vorsitzender vom MTLVH & Bodyshock e.V. lebt René Muay Thai nicht nur im Gym oder am Ring, sondern auch im täglichen Einsatz für Team und Verband. Dabei stehen für ihn Verlässlichkeit, Zusammenhalt und ehrliche Arbeit an erster Stelle.

Sein eigener Weg im Muay Thai ist eng mit der Kampfsportschule Bodyshock verbunden. Ausgebildet wurde René unter Arjahn Julio Felices, einer etablierten Persönlichkeit des traditionellen Muay Thai und Filipino MA in Deutschland. Die dort vermittelten Werte spiegeln sich bis heute in seinem Stil wider: technisch präzise, traditionsbewusst und gleichzeitig wettkampforientiert.

René blickt auf viele Jahre Erfahrung im K1- und Muay-Thai-Wettkampfsport zurück. Auch nach längerer Pause hat René nie die Mentalität eines Fighters verloren. Der Ring war für ihn nie bloße Vergangenheit, sondern immer Teil seiner Persönlichkeit - allzeit bereit, wenn es darauf ankommt.

Neben seiner Erfahrung im Ring zeichnet René vor allem sein tiefes Verständnis für traditionelles Muay Boran aus. Mit dem 13. Khan, anerkannt durch die KMA (Kru Muay Thai Association) sowie von IFMA und MTBD, gehört er zu den erfahrenen Vertretern dieser Kampfkunst. Besonders geschätzt wird sein außergewöhnlicher technischer Durchblick und seine Fähigkeit, Bewegungen, Abläufe und Kampfsituationen präzise zu analysieren. Dieses Wissen gibt er mit großer Ruhe, Erfahrung und Leidenschaft an die nächste Generation weiter.

Gemeinsam mit Arjahn Julio Felices gestaltet René das Trainingsumfeld bei Bodyshock aktiv mit und bringt dabei Erfahrung, Ruhe und echten Teamgeist in die tägliche Arbeit mit den Sportlern ein.

Auch im Landesverband steht er sinnbildlich für Menschen, die Muay Thai mit echter Hingabe, Erfahrung und Verantwortung voranbringen wollen.

Als Fighter denkt René nach vorne, als Coach bleibt er dabei immer Teil seines Teams - mitten im Geschehen, Schulter an Schulter mit seinen Sportlern.

Veröffentlicht: 2026 von Anna Stark
 

Koi Gym Frankfurt

Flinschstraße 51
60388 Frankfurt am Main
 

HEADCOACH PORTRAIT | Halit Altug

Nicht jeder Coach definiert sich über Titel oder Lautstärke.
Manche werden zum Mittelpunkt eines Teams, weil sie Menschen verbinden.

Halit Altug vom Koi Gym gehört genau zu diesen Persönlichkeiten. Mit großem Engagement, echter Herzlichkeit und unermüdlicher Leidenschaft prägt er seit vielen Jahren das Vereinsleben und steht für Werte wie Respekt, Loyalität und Zusammenhalt.

Im Training wie außerhalb der Halle ist Halit jemand, der Menschen auffängt, motiviert und zusammenbringt. Für viele Sportler ist er weit mehr als ein Trainer — vielmehr Mentor, Ansprechpartner und feste Konstante innerhalb der Muay-Thai-Familie.

Sein eigener Weg im Kampfsport begann bereits im Kindesalter mit Judo. Später folgten olympisches Boxen und Ringen, in denen er mehrere sportliche Erfolge erzielen konnte, darunter Titel im Amateurboxen und Ringen auf regionaler Ebene. Früh sammelte er Erfahrung im Leistungssport und gehörte zeitweise dem Nachwuchskader des Deutschen Boxverbandes an.

1992 führte ihn eine Reise nach Asien erstmals mit traditionellem Muay Thai zusammen — eine Begegnung, die seinen weiteren Weg nachhaltig prägen sollte. Über viele Jahre hinweg vertiefte er sein Wissen durch Training und Lehrgänge in Thailand, Europa und den USA und gründete schließlich 2009 das Koi Gym in Frankfurt.

Heute gilt das Gym als feste Größe innerhalb der hessischen Muay-Thai-Szene und steht für eine familiäre Atmosphäre ebenso wie für qualitativ hochwertiges Training.

Auch innerhalb des Muay Thai Landesverband Hessen wird Halit besonders für seine positive und verbindende Art geschätzt. Viele sehen in ihm die „gute Seele“ des Verbandes — jemanden, der den Teamgedanken lebt und den Sport mit ehrlicher Leidenschaft voranbringt.

Sein Ziel war dabei nie nur, starke Kämpfer auszubilden, sondern vor allem starke Persönlichkeiten.
 

Pro Fighting Lampertheim e.V.

Spargelweg 7
68623 Lampertheim
 

HEADCOACH PORTRAIT | Marcello Lombardi

Marcello Lombardi ist seit vielen Jahren im Muay-Thai-Sport aktiv und mit Pro Fighting Lampertheim fest in der hessischen Kampfsportszene verankert.

Neben seiner Arbeit im Gym engagiert er sich seit Jahren im Amateur- und Nachwuchsbereich und unterstützt den Sport darüber hinaus auch bei Veranstaltungen und Turnieren.

Derzeit übernimmt Marcello außerdem die Rolle des Obmann für Hessen und koordiniert die Referees im Wettkampfbereich. Damit trägt er Verantwortung für organisatorische Abläufe und die Umsetzung eines strukturierten Sportbetriebs bei Veranstaltungen.

Im Mittelpunkt stehen für Marcello dabei ein strukturierter Trainingsalltag, sportliche Weiterentwicklung und die Förderung von Wettkampferfahrung.
 

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